Mediendisplay auf dem Friedhof

Mediendisplay auf dem Friedhof

Eine einfache Möglichkeit, die Medien der Stiftung Trauernden zukommen zu lassen, ist die Aufstellung eines Displays auf einem Friedhof. Dass dies große Auswirkungen haben kann, sollen die beiden folgenden Begebenheiten zeigen. Wichtig: Wenn Sie ein Display auf dem Friedhof aufstellen wollen, müssen Sie dafür die Genehmigung der Friedhofsverwaltung einholen.

Ein helles Licht beim Tod meiner Frau

Auf unserem Friedhof konnten wir einen Prospekthalter aufstellen. Viele Menschen, die die Gräber ihrer verstorbenen Angehörigen besuchen oder pflegen, sind dankbar für ein tröstendes Wort. Das Genehmigungsverfahren war etwas mühsam und erforderte viel Geduld, gute Worte und auch eine gewisse Überzeugungskraft. Der Aufwand hat sich jedoch gelohnt. Alle 14 Tage füllen wir das Display neu und eines Tages fanden wir einen Brief, in dem uns Folgendes mitgeteilt wurde: „Als meine Frau gestorben war, wusste ich vor Verzweiflung nicht mehr, wie ich überleben sollte. In dieser hoffnungslosen Situation entdeckte ich die guten Worte, die Sie hier auf dem Friedhof anbieten. Sie können sich nicht vorstellen, welche Bedeutung ihre Botschaft für mich hatte. Hätte ich sie nicht entdeckt und regelmäßig gelesen – ich wüsste nicht, wie mein Leben nach dem Verlust meiner Frau sonst wieder in die Balance gekommen wäre.“

 

... wie für mich persönlich geschrieben

Vor einiger Zeit traf in der Stiftung das folgende Schreiben ein: „Ihr lieben Leute von der Stiftung Marburger Medien, ich habe vor einigen Jahren meinen Mann verloren. Seitdem führte mich mein Weg regelmäßig auf den Friedhof. Aus einer dort angebrachten Plexiglas-Box nahm ich mir immer ein gutes Wort mit. Ich weiß nicht, wie oft ich den Eindruck hatte, dass diese kleinen Botschaften wie für mich persönlich geschrieben waren. Auf jeden Fall habe ich dadurch viel Trost, Hoffnung und neuen Lebensmut erhalten. Nun habe ich seit einiger Zeit festgestellt, dass die Box leer bleibt. Scheinbar gibt es niemanden mehr, der jetzt für ‚Nachschub‘ sorgen kann. Ich finde das sehr schade, denn ich bin überzeugt, dass ich nicht die Einzige bin, der es so geht, dass sie hier etwas ganz Wichtiges für ihr Leben gefunden hat. Vielleicht haben Sie die Möglichkeit einmal nachzuforschen, wer diesen wunderbaren Dienst all die Jahre über verrichtet hat, und ihm herzlich dafür zu danken.“

 

Viele Medien-Betreuer erfahren wenig von der großen Wirkung ihrer Arbeit

Da wir nicht mehr als den Ort kannten, in dem sich diese wunderbare Geschichte ereignet hat, und keinen konkreten Ansprechpartner hatten, machten wir uns einfach mal ins Blaue hinein auf die Suche und riefen einen unserer Medien-Betreuer aus dem Ort an, dessen Adresse wir in unserer Datei hatten. Er war es nicht, der sich um die Schriften auf dem Friedhof kümmerte. Allerdings war er von der Geschichte und der Wirkung guter Medien so erfreut und begeistert, dass er uns versprach, sich dieser Sache anzunehmen. Sein Kommentar zu dieser schönen Erfahrung war folgender: „Es tut so gut, einfach mal zu hören, was durch die Medien geschieht, die ich selbst schon seit langer Zeit regelmäßig an Interessierte weitergebe.“

 

 

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