Beten mit Verheißungen

Gebet ist nicht gleich Gebet.
Es gibt Gebete, die Gott hört und nach seinem Willen auch erfüllt. Andere scheinen ins Leere zu gehen. Warum? Gebet ist bei Gott kein Glücksspiel. Er freut sich über unsere Gebete (Sprüche 15,8) und möchte sie auch beantworten. Deshalb spricht er ganz offen grundlegende Dinge an, die ihm wichtig sind.

Was ist meine Motivation?
Zunächst ist es wichtig, die eigene Motivation zu überprüfen. Warum bete ich eigentlich? Geht es mir um ein Gespräch mit Gott oder will ich mich vor Menschen profilieren? Jesus sagt dazu:
„Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler, die gern in den Synagogen und an den Straßenecken stehen und beten, um sich vor den Leuten zu zeigen“ (Matthäus 6,5). Gebet wird Heuchelei, wenn es ein religiöses Statussymbol wird.

Zu wem bete ich?
Wen stelle ich mir als Gegenüber vor, wenn ich bete? Jesus sagt dazu: „Wenn du beten willst, zieh dich zurück in dein Zimmer, schließ die Tür hinter dir zu und bete zu deinem Vater. Denn er ist auch da, wo niemand zuschaut. Und dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird dich dafür belohnen“ (Matthäus 6,6). Im persönlichen Gebet wende ich mich also nicht an Gott den Allmächtigen, den König oder den Gott der Götter, sondern an Gott den Vater, der seine Kinder liebt.

Wie bete ich?
„Leiere nicht gedankenlos Gebete herunter wie Leute, die Gott nicht kennen. Sie meinen, sie würden bei Gott etwas erreichen, wenn sie nur viele Worte machen“ (Matthäus 6,7). Beten bedeutet nicht, Gott mit Wiederholungen und leeren Worten zu nerven, bis er endlich nachgibt. Ich kann damit rechnen, dass Gott gerne auf mein Gebet antwortet und mir das Beste geben will. „Trotz all eurer Bosheit wisst ihr Menschen doch, was gut für eure Kinder ist, und gebt es ihnen. Wie viel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes schenken, die ihn darum bitten!“ (Matthäus 7,11). Ich kann Gott dem Vater also vertrauen, dass er mich hört und mir wohlwollend gesonnen ist.

Gott ist zwar souverän, aber sobald er etwas sagt, ist er an sein Wort gebunden. „Gott ist kein Mensch, der lügt. Er ist nicht wie einer von uns, der seine Versprechen bald wieder bereut. Was er sagt, das tut er, und was er ankündigt, das führt er aus“ (4. Mose 23,19).

Gott tut, was er sagt. Seine Worte haben Kraft. Sie verändern, erschaffen, bewirken etwas: „Genauso ist mein Wort: Es bleibt nicht ohne Wirkung, sondern erreicht, was ich will, und führt das aus, was ich ihm aufgetragen habe.“ (Jesaja 55,11). Und darin liegt ein wichtiger Schlüssel zum Gebet: Bete ich Gottes Wort, kann ich sicher sein, dass mein Gebet beantwortet wird.

„Die Bibelstellen sind der Übersetzung Hoffnung für alle® entnommen, Copyright © 1983, 1996, 2002, 2015 by Biblica, Inc.®. Verwendet mit freundlicher Genehmigung des Herausgebers Fontis.“

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